Ein Jahr für mich


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Ein Jahr für mich


Ein Jahr für mich – das nehmen sich gerade vier junge Männer am #felixianum. Am Montag, dem 18. Oktober 2021, hat der neue Kurs des Orientierungs- und Sprachenjahres Felixianum mit vier neuen und Felixianern begonnen. So bunt wie die Blätter im Herbst waren auch die ersten Tage. Es ging erst mal darum sich kennen zu lernen und hier anzukommen … Jeder hat von sich erzählt: Was hat mich her geführt? Was ist meine Motivation zum Orientierungsjahr? Wir haben gekegelt, miteinander gebetet und Gottesdienst gefeiert, ein erstes Gespür für die Gruppe bekommen, ganz viel Infos erhalten… Haben bei einer Stadtführung den Regens und Triers Sehenswürdigkeiten kennengelernt und entspannt mit den Schwestern Kaffee getrunken. „Ich fühle mich gut aufgenommen, alle sind so nett, es war ein richtig herzliches Willkommen“ sagt Stefano. Und jetzt geht’s mit Schwung in die ersten Seminare.Mit auf dem Bild (rechts) sind Maria Koob und Florian Dienhart. (cl)

Junge Menschen ein Stück auf ihrem Weg begleiten

Maria Koob ist neue Leiterin des „Felixianum“   

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Junge Menschen ein Stück auf ihrem Weg begleiten

Maria Koob ist neue Leiterin des „Felixianum“   


Trier – Maria Koob ist neue Leiterin des Orientierungs- und Sprachenjahrs „Felixianum“ des Bistums Trier. Die 37-jährige Pastoralreferentin arbeitet bereits seit drei Jahren mit im Leitungsteam und übernimmt die Aufgabe von Oliver Laufer-Schmitt, der seit dem 1. September Regens des Priesterseminars Trier ist.

Maria Koob wurde 1984 in Koblenz geboren und studierte in Bonn und Trier Katholische Theologie. Ihre praktische pastorale Ausbildung absolvierte sie in der Pfarreiengemeinschaft Hermeskeil (2012-2013) und im Dekanat Trier (2013-2015). Anschließend war sie im Dekanat Schweich-Welschbillig zuständig für die Jugend- und Schulpastoral und Glaubenskommunikation. 2018 begann ihre Mitarbeit im Felixianum-Leitungsteam; seit Beginn des Jahres 2021 arbeitet die Pastoralreferentin dort mit vollem Stellenumfang.

„Für mich ist es eine wunderbare Aufgabe, junge Menschen ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten“, sagt Koob über ihre Motivation für die anstehende Aufgabe. Das Orientierungsjahr „Felixianum“ bietet jungen Leuten nach dem Schulabschluss die Möglichkeit, gemeinsam in einer Wohngemeinschaft mitten in Trier zu leben, Sprachen zu lernen, dabei christliche Spiritualität zu erleben, sich während eines Sozialpraktikums zu engagieren und sich grundlegend mit dem eigenen Glauben zu beschäftigen. „Das Felixianum möchte junge Menschen erleben lassen, dass sie wichtig sind, dass Gott ihren Weg mitgeht. Dazu bieten wir den Raum, um wichtigen Fragen nachzugehen: Wer bin ich? Wer will ich sein? Was entdecke ich als meine Berufung?“

In Zukunft wolle sie das Konzept dieses christlichen Orientierungsjahres weiterentwickeln, sodass es weiterhin zu den Bedürfnissen junger Menschen passe. „Das tun wir ab September in einem neu aufgestellten Team. Ich übernehme die Leitung und damit auch gerne mehr Verantwortung fürs Felixanum. Oliver Laufer-Schmitt bleibt als Regens mit im Boot, da ja das Propädeutikum der angehenden Priester mit dem Felixianum verbunden ist. Als Verstärkung kommt in gewissem Umfang auch der neue Bischofskaplan Florian Dienhart dazu. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit im neuen Team.“ 

Quelle: https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/junge-menschen-ein-stueck-auf-ihrem-weg-begleiten/

Abschluss des Felixianumskurses 2020/21

Der 5. Kurs des Felixianums verabschiedet sich.

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Abschluss des Felixianumskurses 2020/21

Der 5. Kurs des Felixianums verabschiedet sich.


Mit der Abschlusswoche, in der es nochmal Zeit gab, auf die zurückliegenden neun Monaten zurückzuschauen, ist der mittlerweile fünfte Kurs des Orientierungs- und Sprachenjahres Felixianum zu Ende gegangen. Für einige war diese Woche eine Herausforderung, da nebenbei noch Prüfungen in den Sprachen oder im Studium abgelegt werden mussten oder es gleichzeitig galt Abschied zu nehmen im Freiwilligendienst. Für einige geht es aber nach den Sommerferien noch mit dem Intensivkurs Latein oder dem Freiwilligendienst weiter.

Wir sind froh, dass alle während des Orientierungsjahres gesund geblieben sind und hoffen, dass jeder in dieser Zeit seinen ihm oder ihr von Gott zugedachten und ganz eigenen Klang ein Stück mehr gefunden hat. (ols)

Jetzt noch für den Kurs 2021/22 bewerben!

Der nächste Kurs startet am 18. Oktober 2021

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Jetzt noch für den Kurs 2021/22 bewerben!

Der nächste Kurs startet am 18. Oktober 2021


„Spoiled youth“ – verdorbene Jugendzeit. So erleben aktuell viele junge Leute ihre Situation. Du vielleicht auch? Hast du auch das Gefühl, durch Corona um kostbare Lebenszeit betrogen zu werden:  „Die Möglichkeiten, sich mit Freund*innen zu treffen, sind durch die Kontaktbeschränkungen massiv reduziert. Nach dem Abitur ins Ausland zu gehen, neue Erfahrungen in anderen Ländern und Kulturen zu machen und Erwachsenwerden nochmals ganz anders zu erproben, werden durch die strengen Einreisebestimmungen zur mission impossible. Und selbst sonst reichlich vorhandene Praktikumsstellen stehen nicht wie vor Corona zur Verfügung.“ (Mirjam Schambeck sf auf www.feinschwarz.net)

Vielleicht schließt du gerade die Schule oder eine Ausbildung ab und stellst dir auch die Frage, was unter diesen Bedingungen geht und was nicht?

Gerade in dieser besonderen Situation bietet das Orientierungs- und Sprachenjahr Felixianum eine mission possible. Hier hast du zusammen mit anderen jungen Menschen die Möglichkeit, in einer WG zu leben, gemeinsam zu lernen und dabei den eigenen Glauben und die eigene Berufung zu entdecken – auch unter Corona-Bedingungen.

So können gerade in Zeiten eingeschränkter Möglichkeiten Entscheidungen für die nächsten Lebensschritte wachsen.

Was genau ist das Felixianum? Diese Frage haben hier Felixianer*innen selbst so beantwortet:

„Felixianum ist für mich…“:

  • „… mehr als ein Sprachen- und Orientierungsjahr. Es unterstützt mich darin, meinen eigenen Weg zu finden, es eröffnet mir neue Perspektiven und ich erhalte die Möglichkeit mich selbst zu finden. Durch das Felixianum erlebe ich Gemeinschaft und erhalte eine Vielzahl an Inspiration für meinen Glauben.“ (Antonia)

    „… wie eine Art Auslandsjahr, nur nicht so weit weg. Man lernt neue (alte) Sprachen, lebt in einer größeren Wohngemeinschaft mit anderen zusammen, begegnet vielen neuen Menschen und macht einige schöne Erfahrungen, vor allem auch in Bezug auf den Glauben!“ (Frederic)

    „… ein Jahr des Innehaltens, zugleich der Expedition und der Begegnung. Wir dürfen Altes reflektieren, Neues kennenlernen, uns damit auseinandersetzen und gehen ein Stück Weg gemeinsam. Das Felixianum gibt uns den Freiraum, die berufliche Zukunft zu bedenken. “ (Daniela)

Bewerben für den nächsten Kurs, der am 18. Oktober 2021 beginnt, kannst du dich, wenn du zwischen 18 und 30 Jahren alt bist. Außerdem bewerben für die Teilnahme mit einem reduzierten Programm kannst du dich auch als Theologiestudierende im ersten Semester oder wenn du einen Freiwilligendienst in Trier ab Herbst absolvierst.

Als Felixianer*in wohnst du in einem eigenen Appartement – gleich in der Trierer Innenstadt. Wir bieten dazu eine sehr gute Internetverbindung im ganzen Haus und natürlich auch ein bewährtes Corona-Schutzkonzept.

Haben wir dich neugierig gemacht und willst du das Felixianum näher kennenlernen? Dann freuen wir uns, wenn wir uns, wenn du Kontakt aufnimmst zu uns. Gern kannst du auch einfach mal vorbeischauen und dir alles anschauen!

Da das Felixianum als Vorkurs für ein Studium anerkannt ist, besteht auch die Möglichkeit, Schüler-BAföG zu beantragen. Bewerbungsschluss ist am 31. August 2021.

„Der Ruf Gottes in mir wurde immer lauter“

Felixianer Johannes Gold will Priester werden

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„Der Ruf Gottes in mir wurde immer lauter“

Felixianer Johannes Gold will Priester werden


Trier/Kobern-Gondorf – „Es geht mir in meinem Leben nicht darum, ‚Big Cash‘ zu machen oder groß rauszukommen, sondern das zu tun, was wirklich zählt.“ Für Johannes Gold (20) bedeutet das, Priester zu werden – ein Wunsch, den er nicht erst seit gestern hegt. Eine wichtige Etappe auf diesem Weg ist das Propädeutikum, die Vorbereitungszeit für Priesteramtskandidaten. Die absolviert der Theologiestudent seit Oktober vergangenen Jahres im Rahmen des Felixianums, dem Sprachen- und Orientierungsjahr im Bistum Trier. Im Trierer Priesterseminar, mitten im Herzen der Moselstadt, lebt er ein Jahr lang mit sechs anderen jungen Leuten in einer WG. 

„Die Fragen nach dem Woher und Wohin im Leben haben mich schon immer beschäftigt, so sehr, dass es mir nicht reicht, das nebenher zu tun. Mir war schon vor dem Abitur klar: Das möchte ich studieren“, erzählt Johannes, der Theologie und Philosophie in Frankfurt/a.M. und Trier studiert. Bevor er ins Felizianum, den Wohntrakt der Felixianer im Priesterseminar, eingezogen ist, war er bereits zwei Semester an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt/a.M. Dort lernte er Priesterseminaristen kennen, „eine gefährdete Art“, wie er scherzhaft feststellt. „Da habe ich gemerkt: Es gibt junge Menschen, die das erfüllt.“ Zur persönlichen Neigung müsse freilich noch etwas hinzukommen: „Der Ruf Gottes wird nicht leiser, sondern immer, immer lauter in mir.“

Schon von Kindesbeinen an ist er aktiv in der Gemeinde, spielt seit seinem zehnten Lebensjahr Orgel und ist Obermessdiener in der Pfarrei St. Johannes Gondorf. „Mein Berufungsweg hängt insgesamt mit meinem Weg als Christ zusammen. Getauft wurde ich als Baby, doch gerade durch den Empfang der Erstkommunion und des Firmsakraments kam ich sehr eng mit dem Glauben in Berührung – und auch mit den Fragen, die damit zusammenhängen.“ Insbesondere durch die Feier der Liturgie und das Orgelspiel habe er sich seiner Gemeinde und der Kirche eng verbunden gefühlt. „Das hat mich unheimlich fasziniert. Die Frage nach Gott, nach dem Glauben, nach der Kirche hat auf mich eine magnetische Anziehungskraft“, erklärt der 20-Jährige mit ruhiger und fester Stimme. „Immer, wenn ich Priester getroffen habe, die überzeugend gelebt und in Wort und Tat glaubwürdig verkündet haben, hat das in mir das Gefühl ausgelöst: Das geht. Und das kann ich mir für mich auch vorstellen.“

Familie und Freunde sind „Korrektiv von außen“

Der Weg zum Priesteramt ist für Johannes ein „innerliches Unterwegssein“, das er mit zweien seiner Mitbewohner teilt. In verschiedenen Seminaren und bei den Mahlzeiten kommen die Felixianerinnen und Felixianer zusammen – ein absoluter Mehrwert, wie Johannes betont: „Wir sind eine bunt gemischte Gruppe, daher gibt’s beim Abendbrot immer Interessantes auszutauschen. Und wir lernen viel voneinander. Jeder kann sich mit seinen Begabungen einbringen, niemand wird irgendwo reingepresst.“ Auch sei er glücklich, dass seine Familie ihn auf seinem Weg unterstütze und er viele Freunde jenseits des Theologiestudiums habe: „Ein Korrektiv ‚von außen‘ ist auch wichtig, sonst würde ich wohl schnell zum Fachidioten“, schmunzelt Johannes, der Latinum und Graecum bereits während seiner Schulzeit erlangt hat; nach zwei Semestern Hebräisch-Unterricht machte er das Hebraicum. Damit hat er den meisten seiner Mitbewohner, die während des Felixianums alte Sprachen lernen können, schon etwas voraus. Doch wozu überhaupt noch Latein, Altgriechisch und Hebräisch lernen? Johannes Antwort ist eindeutig: „Durch die Arbeit an Originaltexten wird die Exegese [Bibelauslegung] richtig spannend.“

Jederzeit Rede und Antwort stehen

Über Gott und die Welt sprechen – das bedeutet auch, sich mit Kritik an der Kirche auseinanderzusetzen. „Die nehme ich ernst“, erklärt Johannes. „Viele Begründungen sind ja auch stichhaltig, z.B. der Hinweis, dass mit der Beichte auch Schindluder getrieben wurde. Ich zögere auch nicht zu sagen: Dies oder das finde ich selbst falsch.“ Diskussionen weiche er nicht aus, erklärt er mit Verweis auf den ersten Petrusbrief: „Seid jederzeit bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der euch nach dem Grund eurer Hoffnung fragt. Und genau das möchte ich tun. Es geht darum, dass die Menschen merken: Den trägt eine Hoffnung, die über diese Welt hinausgeht.“

Dass sein Berufswusch auch Entbehrungen, etwa den Verzicht auf Ehe und Familie, mit sich bringt, sei ihm bewusst. „Ich gehe damit entspannt um. Meiner Ansicht nach lässt sich auf Verzicht kein Leben bauen. Deswegen sehe ich auch den Zölibat nicht als Verzicht, sondern als Freisein für Christus, für Gott und für die Menschen, für die ich da bin. Die Freiheit der uneingeschränkten Hingabe ist zugleich auch meine Stärke. Andere Berufungen sind deswegen aber nicht besser oder schlechter.“ Mut schöpfe er vor allem aus dem Gebet der Menschen. „Ich weiß von vielen Menschen, dass sie für mich beten und ich spüre, dass mich das trägt. Ich glaube, ohne das ginge es auch gar nicht. Und das ist etwas sehr Kostbares. Sie nehmen sich für mich Zeit, tragen das vor Gott. Das empfinde ich wirklich als einen großen Schatz“, gesteht Johannes. Und er ist sich sicher: „Ich kann mit frohem Herzen sagen, dass ich den Weg zum Priestertum auch weitergehen möchte.“

Während des Sprachen- und Orientierungsjahres Felixianum wohnen die jungen Frauen und Männer von 18 bis 30 Jahren in Einzelappartements mit Bad für monatlich 390 Euro (Variante A) oder 250 Euro (Variante B). Interessierte können sich bis zum 30. Juni bewerben, der nächste Jahrgang startet am 18. Oktober. Weitere Informationen gibt es bei Subregens Oliver Laufer-Schmitt Tel.: 0651-9484130, E-Mail: oliver.laufer-schmitt(at)felixianum.de oder auf www.felixianum.de und www.facebook.com/felixianum. Spezielle Infos zum FSJ oder Bundesfreiwilligendienst im Rahmen des Felixianums gibt es im Stellenportal des Bistums Trier auf: https://t1p.de/l028.

(ih)

(Quelle: www.bistum-trier.de)

Orientierung finden zwischen Schule und Beruf

Der Plan steht fest: Jessica Bechter möchte Gemeindereferentin werden

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Orientierung finden zwischen Schule und Beruf

Der Plan steht fest: Jessica Bechter möchte Gemeindereferentin werden


Trier/Ockfen – Jessica Bechter ist in Eile. Auf der Arbeit ist ein Ehrenamtlicher ausgefallen, Corona-Quarantäne, deshalb ist sie gerade auf dem Weg in den Supermarkt, um für einen Klienten einzukaufen. Eigentlich gehört das nicht zu ihren Aufgaben, doch die junge Frau springt gerne ein, wenn Not am Mann ist. Die 19-Jährige aus Ockfen absolviert derzeit ein Sozialpraktikum beim Malteser Hilfsdienst in Trier und lebt seit Oktober vergangenen Jahres in einer außergewöhnlichen WG. Mitten in der Trierer Innenstadt wohnt sie für ein Jahr zusammen mit zwei weiteren Frauen und vier Männern im Bischöflichen Priesterseminar. Felixianum nennt sich das Sprachen- und Orientierungsjahr, das sich an junge Menschen richtet, die ein Theologiestudium anstreben oder generell einen kirchlichen Beruf erlernen möchten.

Schritt I im Abnabelungsprozess

In der Kirche kennt Jessica sich aus – mit neun Jahren wurde sie Messdienerin in ihrer Heimatpfarrei St. Valentin, später leitete sie die Messdienergruppe, beteiligte sich bei der Kinderbibelwoche und engagierte sich in der Firmvorbereitung. Dass Gemeindereferentin ihr Traumjob sein könnte, ahnte sie schon lange. „Gemeindearbeit hat mir schon immer tierisch Spaß gemacht“, gesteht sie. Doch erst in den vergangenen Wochen habe sich der Berufswunsch verfestigt. Anteil daran hatten sicherlich die zahlreichen Gespräche, die sie mit den Geistlichen Begleitern, darunter Subregens Oliver Laufer-Schmitt, im Felixianum führen konnte. Denn neben dem vielseitigen Lehrangebot, das Sprachkurse in Latein, Griechisch oder Spanisch in Vorbereitung auf das Theologiestudium vorsieht, gibt es auch Basiskurse zu Themen wie Liturgie, Bibel, Spiritualität, Glauben, Rhetorik, Berufungscoaching oder Biographiearbeit, ergänzt von Wahlfächern wie Stimmbildung, kirchenmusikalische Bildung und Hebräisch. Bis vor einigen Wochen hätte sie sich auch vorstellen können, Rettungssanitäterin zu werden, erzählt Jessica. Daher absolviert sie ihr Freiwilliges Soziales Jahr, das sie zur Anerkennung des Fachabiturs braucht, bei den Maltesern. Doch inzwischen steht ihr Entschluss fest: Noch in diesem Jahr möchte sie das Doppelstudium „Praktische Theologie und Soziale Arbeit“ an der Katholischen Hochschule Mainz beginnen, erzählt sie strahlend. Damit wäre der Einstieg ins Erwachsenenleben dann endgültig vollzogen. Ihre Zeit im Felixianum sieht sie als ersten Schritt des Abnabelungsprozesses: „Ich wollte erst mal lernen, alleine klarzukommen“, erklärt sie. Und genau das tut sie auch: Die 250 Euro, die sie im Felixianum pro Monat für Unterkunft, Verpflegung und Kursangebot bezahlt, bestreitet sie von der Aufwandsentschädigung, die sie für ihren Freiwilligendienst bei den Maltesern erhält.

Nur eine 30-minütige Zugfahrt trennt sie momentan von den Eltern und von den kleinen Brüdern, die zunächst gar nicht begeistert waren, dass ihre große Schwester auszieht. Doch nicht nur der Familie, sondern auch ihrer Heimatgemeinde ist Jessica noch immer eng verbunden. Als ehemals passionierte Fußballerin trainiert sie dort normalerweise die Mädchenmannschaft der B-Jugend. Und auch zu ihren „Minis“ in der Pfarrei hält sie den Kontakt – per Telefon, weil es momentan nicht anders geht. „Hoffentlich können das Training und die Jugendarbeit in Präsenz bald wieder starten, Corona schränkt uns alle schon sehr ein“, sagt sie und klopft dabei auf Holz. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen lag Jessica schon immer, in ihrem Glauben fühlt sie sich wohl – und teilt ihn gern mit anderen: „Es gibt nichts Schöneres, als einem Kind den Glauben zu vermitteln und den Funken weiterzugeben, der selbst in einem brennt.“ Ihr Engagement in der katholischen Kirche stößt gerade bei Gleichaltrigen nicht immer auf Zustimmung, berichtet sie. „Von doofen Blicken bis Bewunderung ist alles drin.“ Doch Jessica nimmt das gelassen: „Ich lasse Diskussionen gerne zu.“

Keine Spur von Corona-Einsamkeit

Von Corona-Einsamkeit ist im Felizianum – so heißt der nach Bischof Michael Felix Korum benannte Wohntrakt der Felixianer im Priesterseminar – keine Spur. Zwar sind sonst übliche Bestandteile des Orientierungsjahres wie die gemeinsame Exkursion nach Rom coronabedingt momentan nicht zu machen. Doch Geselligkeit und spirituelle Angebote finden trotz allem ihren Platz im Tagesablauf. Eine WG, ein Haushalt, lautet die Devise. „Da ist dann auch mal ein Spieleabend mit den anderen oder ein Treffen im Speisesaal, natürlich unter den geltenden Hygieneregeln, drin“, freut sich die junge Frau. Beim letzten Spieleabend wurde sogar Oliver-Laufer-Schmitt per Video hinzugeschaltet. Das obligatorische Gläschen Wein zum gemeinsamen Anstoßen hatten die Felixianer ihrem Subregens zuvor heimlich vor die Tür gestellt. „Das war eine sehr schöne Überraschung!“, freut sich Laufer-Schmitt. Die Stimmung im Felixianum ist heiter, und „irgendjemand ist eigentlich immer da, mit dem man sprechen kann, wenn man das möchte. Klar gibt es auch mal Meinungsverschiedenheiten – aber die gibt es überall, wo Menschen zusammenkommen“, berichtet Jessica. Darüber hinaus schätze sie es sehr, dass man mit den anderen Felixianern und den Geistlichen Begleitern offen über kontroverse Themen, wie sie etwa beim Synodalen Weg angestoßen werden, reden könne. Und sie versichert: „Wir haben eine echt gute Gemeinschaft hier!“

Während des Sprachen- und Orientierungsjahres Felixianum wohnen die jungen Frauen und Männer von 18 bis 30 Jahren in Einzelappartements mit Bad für monatlich 390 Euro (Variante A) oder 250 Euro (Variante B). Interessierte können sich bis zum 30. Juni bewerben, der nächste Jahrgang startet am 18. Oktober. Weitere Informationen gibt es bei Subregens Oliver Laufer-Schmitt Tel.: 0651-9484130, E-Mail: oliver.laufer-schmitt(at)felixianum.de oder auf www.felixianum.de und www.facebook.com/felixianum. Spezielle Infos zum FSJ oder Bundesfreiwilligendienst im Rahmen des Felixianums gibt es im Stellenportal des Bistums Trier auf: https://t1p.de/l028.

(Quelle: www.bistum-trier.de / Fotocredit Carina Andreas)

Felixianer*innen retten Sanna Virtannen


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Felixianer*innen retten Sanna Virtannen


Unseren aktuellen Felixabend verbrachten wir zusammen in einem „Online Escape-room“, wo wir als Journalisten versuchten, das rätselhafte Verschwinden einer jungen Frau namens Sanna Virtannen, aufzuklären.

Mit einem Großteil unserer Felixianums Wohngemeinschaft trafen wir uns dazu im Konferenzraum; Herrn Subregens (der trotz oder wegen der räumlichen Trennung ein Glas Wein vor seiner Tür fand) und eine weitere Felixianerin schalteten wir, aufgrund der aktuellen Situation, online live dazu, sodass wir gemeinsam versuchen konnten dem Rätsel auf die Spur zu kommen und dem Opfer zu helfen.

Durch rege Beteiligung und kleinere Diskussionen gelang es uns nach einigem knobeln, Kopf zerbrechen und kombinieren, den Tathergang zu rekonstruieren und der Fährte bis auf ein verlassenes Firmengelände zu folgen. Dort lösten wir den Fall, indem wir Kontakt zu den Erpressern, einigen Umweltaktivisten, herstellten und sie der Polizei übergaben.

So konnte Sanna gerettet werden (wir bedanken uns hiermit für die Mithilfe aller Beteiligten) und wir unseren Abend in einem gemütlichen Beisammensein ausklingen lassen.

Bischof Stephan Ackermann zu Gast im Felixianum


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Bischof Stephan Ackermann zu Gast im Felixianum


Am Montagabend, 30. November, stattete Bischof Dr. Stephan Ackermann auch unserem Felixianumskurs einen Besuch ab, was inzwischen zu einer guten Tradition im Felixianum geworden ist. Den Höhepunkt des Abends bildete die Eucharistiefeier zum Fest des Apostels Andreas, in der uns Bischof Stephan einen klaren Auftrag gab: „Menschen zu Jesus führen!“ – wie das Johannesevangelium es in Bezug auf den Tagesheiligen berichtet: Andreas traf seinen Bruder Simon und führte ihn zu Jesus (vgl. Joh 1, 40-42).

Anschließend hießen das Leitungsteam des Felixianums und unser Kurssprecher den Bischof zum gemeinsamen Abendessen willkommen. Es folgte eine angeregte Gesprächsrunde, bei der sich Bischof Stephan sehr interessiert an uns Felixianern zeigte. Auf die Frage, wie er den aus seiner Sicht optimalen pastoralen Mitarbeiter oder einfach seinen Wunschtypus von Christen beschreiben würde, antwortete der Bischof: „Wir brauchen ,burning persons‘!“ In der Tat spürte man an jenem Abend bei allen Teilnehmern die Begeisterung für Jesus Christus und Seine Botschaft, die – so das Fazit – wir nur anbieten können, aber vor allem niemandem vorenthalten dürfen und mit unserem Leben bezeugen wollen. In diesem Sinne: Das Felixianum wünscht eine gesegnete Adventszeit! (jg)

Einen Besuch bei den älteren Geschwistern…

…unternahmen wir Felixianer zum Auftakt unserer Bibel-Werkwoche am Dienstag, 27. Oktober.

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Einen Besuch bei den älteren Geschwistern…

…unternahmen wir Felixianer zum Auftakt unserer Bibel-Werkwoche am Dienstag, 27. Oktober.


Vor der in den 1950er Jahren erbauten Trierer Synagoge erwartete uns Herr Szmere, um uns leidenschaftlich und beredt in das jüdische Alltags- und Glaubensleben, speziell in das Gemeindeleben der Trierer Juden einzuführen. Dabei hatten wir Gelegenheit, unsere Kenntnisse über das Alte Testament aufzufrischen, Tora-Rollen zu besichtigen und die Ordnung einer koscheren Küche zu bestaunen.

Die Ausführungen über das Schicksal der Trierer Bevölkerung jüdischen Glaubens im Nationalsozialismus berührten uns besonders. Drei an der Reorganisierung der Gemeinde nach dem Krieg Beteiligten leben noch, während russischsprachige Menschen heute den größten Teil der Juden im Trierer Bezirk bilden.

Nach der Führung tauschten wir uns lebhaft und kritisch über das aus, was wir gesehen und gehört hatten – für viele von uns war es der erste Synagogenbesuch. Eines wurde definitiv klar: Ohne den Glauben Israels ist Christsein, ja ist Jesus Christus selbst undenkbar. Wir fühlten uns bei unseren „älteren Geschwistern“ jedenfalls herzlich willkommen: „Dieses mein Haus ist ein Haus des Gebetes für alle Völker“ – über dem Portal, durch das wir eintraten, stand dieser Vers programmatisch geschrieben.

Johannes Gold

Geistliche Tage 03. bis 07.08. – Einfach mal die Klappe halten!?


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Geistliche Tage 03. bis 07.08. – Einfach mal die Klappe halten!?


Da die Geistlichen Tage wegen der Corona-Pandemie zum eigentlich geplanten Zeitpunkt nich stattfinden konnten, bestand jetzt die Möglichkeit, diese nachzuholen im Karmel Springiersbach für Diejenigen, die es wollten.

Als unsere Begleiter uns dann am ersten Abend eröffneten, dass wir die nächsten Tage schweigend verbringen würden, waren wir erst mal ziemlich überrascht. Wir würden zwar nicht versuchen, gar keine Geräusche mehr von uns zu geben, aber auf jede mögliche Ablenkung verzichten, jeder nach seinen Möglichkeiten. Nachdem wir an unserem letzten „freien“ Abend wichtige Telefonate führen und uns nochmal unterhalten konnten, ging es am nächsten Morgen auch schon los.

Unser Tagesablauf war strukturiert durch Impulse, Gebetszeiten, Begleitgespräche und eine Heilige Messe pro Tag. Wir hatten aber auch genug Zeit, das ein oder andere Nickerchen zu halten und in der Natur spazieren zu gehen. In der Stille konnten wir uns auf uns selbst und auf Gott konzentrieren und neue Gebetserfahrungen machen, zum Beispiel bei der ignatianischen Schriftbetrachtung. Dadurch haben wir neue Kraft getankt und eine tiefe Ruhe erfahren. Ruhe herrschte auch im Speisesaal, wo die anderen Gäste aus Rücksichtnahme ihre Mahlzeiten ebenfalls schweigend einnahmen – Vielen Dank dafür 🙂

Als wir wieder sprechen durften, entstand ein geradezu babylonisches Stimmengewirr mit heftigen Lachanfällen. Wir werden diese Exerzitien sicherlich in guter Erinnerung behalten…

(sb)

Wir sagen auf Wiedersehen!

Der 4. Kurs des Felixianums verabschiedet sich

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Wir sagen auf Wiedersehen!

Der 4. Kurs des Felixianums verabschiedet sich


Unser Orientierungs- und Sprachenjahr 2019/20 ist mit dem gestrigen Tag vorbei. Die Abschlusswoche mit einem Ausflug nach Heidelberg, dem Zivilcouragetraining, der Abschlussreflexion, einem Kaffeetrinken mit feierlicher Übergabe der Abschlusszertifikate, der Abschlussmesse und ein Grillabend liegen hinter uns.

Aber auch 9 Monate mit Latein, Griechisch und Spanisch, Basiskursen, Leben in der Wohngemeinschaft mitten in Trier und vielen Erlebnissen und wertvolle Erfahrungen.

Für einige von uns geht es ab dem 10. August noch weiter mit dem Intensivkurs als Vorbereitung auf die Latinumsprüfung Anfang September.

Dennoch sagen wir an dieser Stelle schon herzlichen DANK an alle, die uns in diesem Jahr begleitet und die für uns gesorgt haben.

Es grüßt der Felixianums-Kurs 2019/20

P.S.: Wenn du beim nächsten Kurs des ab 19.10.2020 dabei sein willst, bewirb dich noch bis Ende August auf einen Platz im Felixianum.

Oasentag zum Abschluss des Felixianums


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Oasentag zum Abschluss des Felixianums


Ab und zu braucht jeder mal eine Pause – wir auch. Deswegen hatten wir uns mit Spiritual Jan Lehmann ins Kloster Springiersbach aufgemacht, um für den Endspurt Kraft zu tanken.

Hier konnten wir in entspannter Atmosphäre auf unser Jahr zurückblicken, uns von musikalischen Impulsen inspirieren lassen und die Natur genießen. Wir hatten genug Zeit für „einsame“ Momente der Andacht und konnten auch die Gemeinschaft genießen, zum Beispiel beim gemütlichen Ausklang nach dem Abendlob oder bei der gemeinsamen Abschlussmesse.

Danach ging es mit neuer Energie auf die Abschlussgerade mit den Sprachprüfungen und der Abschiedswoche zu.

Felixianum – Betrieb eingeschränkt und unter Beachtung der Schutzregeln wieder aufgenommen


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Felixianum – Betrieb eingeschränkt und unter Beachtung der Schutzregeln wieder aufgenommen


Seit dem 04.05.20 konnte das Felixianum analog zu den Schulen unter Beachtung strenger Hygiene- und Abstandsregeln den Betrieb eingeschränkt wieder aufnehmen.

Wir sind froh, dass das Orientierungs- und Sprachenjahr so für die Felixianerinnen und Felixianer weitergehen kann!

Das Felixianum geht trotz Corona doch irgendwie weiter …


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Das Felixianum geht trotz Corona doch irgendwie weiter …


Zum Beispiel sitzen die FelixianerInnen im Gruppenraum, statt das schöne Wetter zu nutzen. Und das am Donnerstag, wo der Glaubenskurs doch mittwochs stattfindet. 🤔 Außerdem sieht die Sitzordnung eher nach Filmabend aus. Am Mindestabstand müssen wir aber noch arbeiten. 😉

Auch der Spanischkurs geht weiter. Dafür sorgt schon Senora Schuh. 😉

NEWS: Corona-Prävention


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NEWS: Corona-Prävention


Eigentlich haben sich alle auf die Basiskurse Rhetorik und Berufungscoaching in den kommenden beiden Woche gefreut, aber aufgrund der allgemeinen Dienstanweisung des Generalvikars (https://www.bistum-trier.de/home/corona-virus-informationen/) wird das reguläre Programm des Felixianums vorerst bis 30.04.2020 ausgesetzt.

Wir bleiben aber im 🙏🏻 verbunden, besonders mit den Menschen, die betroffen sind. Bleibt alle gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Das Leitungsteam

Rundgang durch das Felixianum

"Es gefällt uns sehr gut hier!"

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Rundgang durch das Felixianum

"Es gefällt uns sehr gut hier!"


Garo und Sina, zwei TeilnehmerInnen am Felixianumskurs 2019/20, wurden von Angelika Witczak, einer Volontärin in der Bischöfliche Pressestelle Trier, begleitet. Sie nehmen auch euch gerne mit auf einen Rundgang durch das Felixianum Die beiden sind hier im Orientierungs- und Sprachenjahr im Bistum Trier. Ein Jahr lang leben und lernen sie gemeinsam mit anderen jungen Erwachsenen, um Klarheit für ihren weiteren Lebensweg zu finden.

Auch als Vorbereitung auf ein Theologiestudium wird das Jahr gerne genutzt.

Touristen versuchen, Attentat auf den Papst zu verhindern ;-)

Erster Felixtag im Rahmen des Felixianumskurses 2019/20

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Touristen versuchen, Attentat auf den Papst zu verhindern ;-)

Erster Felixtag im Rahmen des Felixianumskurses 2019/20


Am Samstag, den 25.01., fand unser erster Felixtag im Priesterseminar statt. Dazu hatten unsere Tutorin Katharina und Cäcilie Fieweger von der Fachstelle Jugend Trier zwei Escape-Rooms vorbereitet.

Wir teilten uns in zwei Gruppen ein und lösten verschiedene Rätsel. Eine Gruppe war Luther auf der Spur, die andere Gruppe war mit verschiedenen Bibelübersetzungen beschäftigt, um die Pfingsterzählung aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Nachdem wir in jeglichen Ecken des Raumes nach Hinweisen gesucht hatten, gelang es schließlich beiden Gruppen, das Rätsel zu lösen.

Nachmittags durften wir dann selbst kreativ werden, um der jeweils anderen Gruppe einen Escape-Room zu gestalten. Während die eine Gruppe versuchte, eine Gruppe Touristen aus den ,,bischöflichen Weinkellern“ zu befreien, war die andere Gruppe damit beschäftigt, Terroristen davon abzuhalten, ein Attentat auf den Papst zu verüben. Trotz zahlreicher musikalischer Hinweise des Spielleiters konnte die Gruppe den Papst leider nicht retten und die Touristengruppe verweilt wohl noch immer in den Weinkellern. 😉 Trotzdem hatten wir viel Spaß beim Lösen der Rätsel und werden den Tag in freudiger Erinnerung behalten.“ (sb)

Gemeinsam leben, lernen und glauben

Sina erzählt von ihrem Orientierungsjahr am Felixianum

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Gemeinsam leben, lernen und glauben

Sina erzählt von ihrem Orientierungsjahr am Felixianum


Trier – „Was soll ich im Priesterseminar?“, fragte sich die 19-jährige Sina noch vor einem Jahr. Mittlerweile lebt sie aber genau dort, besser gesagt in einem Gebäudeteil des Priesterseminars, dem Felizianum. Dort absolviert sie ein einjähriges Orientierungs- und Sprachenjahr, das Felixianum, das vom Bistum Trier angeboten wird. „In dem Jahr will ich schauen, ob ein Lehramtsstudium Französisch und Religion wirklich zu mir passt“, erklärt Sina. Das Felixianum ist auf die Berufs- und Studienorientierung hin ausgelegt.

„Die meisten hier sind sich noch nicht sicher, was sie später machen wollen oder welches Studienfach sie wählen sollen“, erzählt Sina. Bei drei der Felixianer stehe aber schon fest, dass sie Priester werden wollen. Sie können das Jahr als Propädeutikum, also als Vorbereitungsjahr für Priesteramts-Kandidaten, nutzen. Ein wichtiger Bestandteil seien Sprachkenntnisse. So orientiert sich auch das Felixianum mit seinem Kurs-Angebot an den Sprachen, die für das Theologie-Studium verpflichtend sind, und bietet Latein, Altgriechisch und Hebräisch an. Zusätzlich gibt es noch einen Spanisch-Kurs. Das ist nicht nur für die zukünftigen Theologie-Studenten eine Hilfe. Sina braucht für ihren Studienwunsch ebenfalls das Latinum. „Viele haben mir erzählt, dass das während des Studiums hart ist“, sagt sie. „Deshalb habe ich nach einer Möglichkeit geschaut, es vorher zu erlernen. So bin ich nochmal auf das Felixianum aufmerksam geworden.“ Sina war bereits einmal zu Gast im Felizianum, als sie mit ihrer Schule, dem Angela-Merici-Gymnasium Trier, hier ein „Herzensgebet“ erlebte. Damals habe die Idee, am Priesterseminar zu leben, noch nicht richtig gezündet. Letztlich überzeugte sie dann der Stundenplan: „Die vielfältigen Angebote fand ich interessant. Hier kann ich mit Gleichaltrigen lernen und das mit einem christlichen Hintergrund.“

Denn neben den Sprachkursen gibt es auch spirituelle Angebote wie Andachten und Gottesdienste sowie Kurse über den christlichen Glauben. Die Formate erklären nicht nur theoretisch den Glauben, sie machen ihn erlebbar. So haben die jungen Erwachsenen einen eigenen Eindruck von den unterschiedlichen Glaubensangeboten und können qualifiziert darüber diskutieren. Für Sina war das auch ein Grund, das Jahr am Felixianum zu beginnen: „Hier kann ich meinen Glauben vertiefen und reflektieren, den ich schon von Kindheit an erleben durfte.“ Zusätzlich machen die Felixianer ein Praktikum bei einer sozialen Einrichtung für ein paar Stunden in der Woche, bekommen Supervision, Berufscoaching, eine kirchenmusikalische Bildung, haben eine geistliche Begleitung und machen Oasentage sowie Exkursionen beispielsweise nach Rom.

Auch die Gruppengröße empfindet Sina als positiv: „Wir zwölf sind alle unterschiedlich, aber wenn man in die Küche kommt, ist immer jemand da und man hat wen zum Reden. Wir unternehmen sehr viel zusammen, vor allem abends. Wir sind schon einmal zum Kegeln gewesen oder haben eine Nachtwanderung zur Mariensäule gemacht. Dafür sind die Felixabende. Hier haben wir für sowas Zeit“, erzählt sie

Um die Gemeinschaft weiter zu stärken, verabreden sie sich auch gern zum Abendessen. Denn im Felixianum wird nur das Mittagessen für die jungen Leute gekocht, die anderen Mahlzeiten organisieren sie selbst. Die Felixianer, die zwischen 18 und 34 Jahren alt sind, sollen das Jahr nutzen, um selbständig zu werden. Dazu zählt neben der Zubereitung von Mahlzeiten auch, das Haus unter Anleitung zu putzen. Bisher fühlt sich Sina gut unterstützt: „Man hat immer einen Ansprechpartner, entweder den Subregens oder die Tutorin. Die wohnt auch hier, hat das Orientierungsjahr schon hinter sich und ist jetzt im Studium.“

Im Felixianum wohnen die jungen Frauen und Männer in Einzelappartements mit Bad für monatlich 390 Euro. Interessierte können Schüler-BAföG beantragen. Weitere Informationen gibt es bei Subregens Oliver Laufer-Schmitt Tel.: 0651-9484130, E-Mail: oliver.laufer-schmitt(at)felixianum.deoder unter www.felixianum.de und auf www.facebook.com/felixianum.

(aw / Quelle: -trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/gemeinsam-leben-lernen-und-glauben/)

Oasentag des Felixianums im Advent

"Macht hoch die Tür!"

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Oasentag des Felixianums im Advent

"Macht hoch die Tür!"


 Nach der ersten Zeit des Ankommens und Einlebens ist inzwischen der Alltag im Felixianum eingezogen. Um einen Moment lang zur Ruhe zu kommen, haben wir uns am 30.11.und 01.12. in die Eifel nach Sankt Thomas aufgemacht. 

Hier, in einem ehemaligen Kloster und jetzigem Exerzitienhaus des Bistums an der Kyll, konnten wir die besondere Atmosphäre und die Stille genießen. Unter Anderem bestand das Programm aus geistlichen Impulsen zum Thema „Tür“, Körperwahrnehmungsübungen, Zeiten der Stille und natürlich dem Gottesdienst zum ersten Advent. Passend dazu fiel der erste Schnee, als wir dann schon wieder packen mussten. Gestärkt kehrten wir durch das Schneegestöber zurück nach Trier. (ke/sb)

Lieder- und Erzählabend mit den Borromäerinnen

"Der schönste Liederabend seit dem Noviziat"

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Lieder- und Erzählabend mit den Borromäerinnen

"Der schönste Liederabend seit dem Noviziat"


Am siebten November 2019 fand unser erster Felixabend statt. Überlegungen gab es viele. Letztendlich geeinigt haben wir uns auf ein Wiedersehen mit den Schwestern. Nachdem wir während der Einführungswoche in den Genuss von Kaffee und Kuchen in der Klausur gekommen sind, haben wir jetzt die Schwestern zu einem gemütlichen Abend eingeladen. Bei Schnittchen, die viele fleißige Helfer vorbereitet hatten, wurde gesungen, erzählt und gelacht. Dazu haben wir eigens ein Liedblatt mit Titeln wie „Kein schöner Land“ und „Hoch auf dem gelben Wagen“ angefertigt. Besonders interessant wurde der Abend, als die Schwestern sich ihre Lieblingslieder aus dem Gotteslob wünschen durften. Dies führte zu einer bunten Liedermischung von Fastenzeit bis Weihnachten. Außerdem lernten wir endlich die vierte der Schwestern, Schwester Christine, kennen, die bis vor Kurzem in Exerzitien war.

Der Abend wird uns allen noch lange im Gedächtnis bleiben. Gerade den Einwand Schwester Teresas, es sei der schönste Liederabend seit dem Noviziat gewesen, werden wir nicht vergessen.

Für die Felixianer

Sina Bayer, Katharina Endres und Georg Kerber

Veni, vidi, vici!

#humanitas oder: Alle Sprachprüfungen erfolgreich bestanden!

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Veni, vidi, vici!

#humanitas oder: Alle Sprachprüfungen erfolgreich bestanden!


Mit dem heutigen Tag ist der Kurs 2018/19 nun definitiv beendet und es steht fest: wir dürfen den 3 Felixianer*innen, die den Lateinkurs belegt haben, herzlich zum bestandenen staatlichen Latinum gratulieren!
Wir wollen aber an dieser Stelle auch noch gratulieren zu den erfolgreich bestandenen Griechisch- und Spanischprüfungen und sogar zur bestandenen Hebräischprüfung.
Wir sind der Meinung: ihr ward spitze! 

„Das Felixianum ist für mich ein Jahr des Innehaltens, zugleich der Expedition und Begegnung.“

Jugendmagazin des Bistums Trier Believe berichtet in seiner aktuellen Ausgabe zum Thema "Berufung & Beruf!" über das Felixianum

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„Das Felixianum ist für mich ein Jahr des Innehaltens, zugleich der Expedition und Begegnung.“

Jugendmagazin des Bistums Trier Believe berichtet in seiner aktuellen Ausgabe zum Thema "Berufung & Beruf!" über das Felixianum


 

Seite zum Download: Bericht_Felixianum_Believe_April 2019

Die ganze Ausgabe des Believe erscheint online unter: https://jugend-bistum-trier.de/