Hier kannst du sehen und nachlesen, was im Felixianum aktuell so los ist

Der 3. Felixabend

Nachtwanderung zur Mariensäule

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Der 3. Felixabend

Nachtwanderung zur Mariensäule


Mit festem Schuhwerk und warmen Jacken ausgestattet, begann die geplante Nachtwanderung gegen 19:30 Uhr, direkt im Anschluss an unsere Felix-Messe.

Das Ziel war uns noch unbekannt. So folgten wir gemeinsam unserem Organisationsteam Heinz, Florian und Karl bei winterlichen Temperaturen hinaus in die Nacht. Nur von ein paar Ampeln unterbrochen, ging es durch die Stadt Richtung Römerbrücke ziemlich zügig voran und wir hatten alle eine gute Gelegenheit zum Erzählen. Auf der anderen Seite der Mosel angekommen, bewunderten manche schon den herrlichen Blick zurück auf das hell leuchtende Zentrum von Trier und erkannten das ein oder andere Gebäude. Dass die Straße allmählich steiler wurde, brachte uns nun zu der glorreichen Erkenntnis, welche weitere, hoch oben gelegene Aussichtsmöglichkeit wir anstrebten: Ein Wahrzeichen der Stadt, die Mariensäule auf dem Markusberg. Wir ließen uns Zeit, näherten uns gemütlich, soweit möglich, Schritt für Schritt dem ersehnten Ort. Die Einen hatten daran sichtlich Freude, andere weniger. 😉

Oben angekommen waren jegliche Strapazen bald wieder vergessen. Mit der atemberaubenden Aussicht auf den gesamten nächtlichen Umkreis und die vielen Lichter der Stadt, standen wir nun im Schatten der angestrahlten, 7 m in den Himmel ragenden Statue. Wir ließen den Aufstieg mit einem Glas selbst mitgebrachtem Rotwein ausklingen, erzählten noch ein bisschen, hielten den Moment in einem Photo fest und wanderten mit schönen Erinnerungen im Sinn zurück zum Felixianum. Es war ein schönes Erlebnis, vielen Dank an die liebevolle Vorbereitung. (ds)

MORGENS HALB SIEBEN IN TRIER

Für einen gestärkten Start in den Tag ...

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MORGENS HALB SIEBEN IN TRIER

Für einen gestärkten Start in den Tag ...


Herzliche Einladung für Frühaufsteher, die im Advent Lust haben, den Tag um halb sieben etwas anders zu beginnen. An drei Mittwochen im Advent besteht dazu die Möglichkeit im Rahmen einer Roratemesse.

Die erste Roratemesse wird am 5.12.2018 von Br. Gregor Eschenbacher OSB und der Schulgemeinschaft des AMG vorbereitet und gestaltet,
die zweite am 12.12.218 von Subregens Oliver Laufer-Schmitt mit den Felixianern.
Die dritte Roratemesse am 19.12.2018 wird wiederum von der Schulgemeinschaft des AMG vorbereitet und gestaltet. Diesen Gottesdienst wird dann Weihbischof Jörg Michael Peters mit uns feiern.

Herzliche Einladung zu den Gottesdiensten und dem anschließenden Frühstück.

 

Erste Oasentage im Felixianum

Du bist wunderbar!

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Erste Oasentage im Felixianum

Du bist wunderbar!


Am vergangenen Wochenende (10./11. November) fanden für uns die ersten Oasentage im diözesanen Exerzitienhaus Sankt Thomas im Kylltal statt.

Unter der Leitung von Sr. Elke und Herrn Subregens Laufer-Schmitt hatten wir die Möglichkeit zur Ruhe zu kommen und Zeit darauf zu schauen, was uns im Moment in unserem Leben bewegt. Nachdem wir zusammen den Film „Butterfly Circus“ (abrufbar unter https://www.youtube.com/watch?v=p98KAEif3bI) angeschaut hatten, beschäftigten wir uns in einer guten Abwechslung von Einzelarbeits- und Reflexionsphasen mit dem Film.  Auch wenn das Wetter eher bescheiden war, hatten wir die Möglichkeit die wunderbare Natur rund um das Exerzitienhaus für uns zu nutzen und in Ruhe unseren Fragen nachzugehen.

Den Abschluss bildete die gemeinsame Eucharistiefeier, die von allen Felixianern zusammen vorbereitet wurde. (jj)

Bischofsbesuch im Felixianum

Bischof Dr. Stephan Ackermann besucht den Felixianumskurs 2018/19

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Bischofsbesuch im Felixianum

Bischof Dr. Stephan Ackermann besucht den Felixianumskurs 2018/19


Am Donnerstag, den 8.11.2018, kam Bischof Dr. Stephan Ackermann zu Besuch ins Felixianum. Zu Beginn feierten wir mit dem Bischof zusammen die Heilige Messe in der Kapelle des Priesterseminars. Nachdem man sich im Gruppenraum des Felixianums ausgiebig bekannt und durch ein kleines bayrisch/saarländisches Buffet gestärkt hatte, stürzten wir uns in die Unterhaltung. Über viele Themen, wie zum Beispiel die Ziele aller Felixianer*innen, die Synode und die damit einhergehenden Veränderungen, wurde gesprochen, diskutiert und philosophiert. Der Bischof reagierte offen und aufmerksam auf unsere Gedanken und fragte selbst interessiert nach. Den angeregten Gesprächen folgte ein Foto (siehe oben) und der gemeinsame Abend neigte sich dem Ende zu. Daraufhin begab sich der Bischof zurück auf seinen Weg in den Bischofshof.

Auf diesem Weg würden wir uns nun noch einmal sehr gerne für diesen ausgesprochen schönen Abend bedanken und freuen uns bereits jetzt auf das nächste Treffen. (af / ps)

Start des neuen Felixianumskurses 2018/19

Das Felixianum geht in die dritte Runde

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Start des neuen Felixianumskurses 2018/19

Das Felixianum geht in die dritte Runde


Am 15. Oktober 2018 hat der mittlerweile dritte Kurs des Felixianums, des Orientierungs- und Sprachenjahres im Bistums Trier, begonnen. Elf Felixianerinnnen und Felixianer haben sich, gemeinsam mit dem neuen Leitungsteam in der „Start-up-Woche“ dem neuen Kursjahr und dem Konzept des Felixianums angenähert.

Dazu gehörte das gegenseitige Kennenlernen der Felixianerinnen und Felixianer untereinander, des neu formierten Leitungsteams, aber auch das Kennenlernen der Schwestern vom hl. Karl Borromäus, Sr. Elke, der Sprachlehrer für Latein, Griechisch und Spanisch. Daneben ging es auch darum, das Kursprogramm in den Blick zu nehmen. Darunter zu verstehen sind ganz praktische Aspekte, die das Zusammenleben in der Wohngemeinschaft des Felixianums regeln, wie zum Beispiel die Haus- und Lebensordnung, der Stundenplan und die damit verbundene Belegung der Sprachkurse und Praktikumsstellen.

Damit es nicht zu „trocken“ wurde, gab es aber auch eine Haus- und Stadtführung, Herausforderungen wie das Durchklettern eines Spinnennetzes und die Erkenntnis, dass ein Apfel und eine Zwiebel eigentlich ein „Tic“ und ein „Toc“ sind und gesellige Abende auf der hauseigenen Kegelbahn.

Eingerahmt wurden die ersten Tage durch Morgen- und Abendlob und eine Gruppenmesse zum Abschluss der „Start-up-Woche“ am Donnerstagabend, bei denen die Gruppe schon ihre musikalische Talente unter Beweis stellte. Am Freitag bestand dann noch die Möglichkeit, am Einführungstag der Theologischen Fakultät und des Mentorats teilzunehmen.

Beim Rückblick am Donnerstag waren alle verwundert darüber, wie schnell die Tage vorbeigegangen sind. Nach diesem gelungenen Start freuten sich aber dennoch alle, geschafft durch eine intensive Woche, erst einmal auf ein freies Wochenende. Alle sind aber auch schon gespannt, wenn es dann am Montag mit dem normalen Stundenplan und Alltag losgeht. Unter dem Motto: „Das Lebens ist ein Abenteuer– wage es!“ wünschen wir den neuen Felixianerinnen und Felixianern ein gutes Jahr voller bereichernder Eindrücke und Erfahrungen und freuen uns auf die gemeinsame Zeit! (ols)

 

Herzlich Willkommen im Team!

Maria Koob vervollständigt das Leitungsteam des Felixianums

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Herzlich Willkommen im Team!

Maria Koob vervollständigt das Leitungsteam des Felixianums


Mein Name ist Maria Koob. Ich bin Pastoralreferentin, 34 Jahre alt und lebe mit meinem Mann und unserem zweijährigen Sohn in Trier.

Zum Start des neuen Kurses im Herbst 2018 werde ich im Team des Felixianums mitarbeiten. Bislang lagen meine Arbeitsschwerpunkte  vor allem in den Bereichen der Jugend- und Schulpastoral sowie der theologischen Bildungsarbeit. Die Begleitung von Gruppen und die gemeinsame Arbeit an theologischen Inhalten im Verschnitt mit aktuellen und persönlichen Themen hat mir immer viel Freude gemacht. Und so freue ich mich jetzt auf das Felixianum und die Arbeit mit jungen, engagierten Menschen, die ihren Weg ins Leben suchen, und dabei im Felixianum ein Stück ihres Weges gemeinsam gehen. (mk)

Abschied und Begrüßung

Wechsel im Leitungsteam des Felixianums

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Abschied und Begrüßung

Wechsel im Leitungsteam des Felixianums


Abschied und Begrüßung

Mit dem Abschluss des Felixianumskurses 2017/18 hieß es nicht nur, Abschied von den meisten FelixianerInnen zu nehmen, sondern auch von zwei „Felixen“, die von Anfang an dabei waren und das Felixianum maßgeblich mitgeprägt haben, nämlich von Sr. Simone Remmert CJ und von unserer Tutorin Carolin Brehm.

Sr. Simone gehörte zum „Pionierteam“, das die Idee hatte für das Orientierungsjahr hatte. Mit viel Herzblut und Engagement hat sie das Konzept mitentwickelt und mit zum Erfolg geführt. Nicht zuletzt dadurch, dass sie auch im Felixianum gewohnt hat, war sie jederzeit ansprechbar und das nicht nur als geistliche Begleiterin! Im Bereich Spiritualität hat sie sowohl Morgenlobe als auch den Tagesrückblick angeleitet sowie die Gebetsschule. Dabei war es ihr wichtig, dass jeder seine eigene Form von Spiritualität findet und sich dabei ausprobiert.

Auch unsere Tutorin Carolin gehörte schon früh im wahrsten Sinne des Wortes zum Gesicht des Felixianums. Da es noch keine Felixe gab, hat sie sich mit anderen Studentinnen und Seminaristen als „Felixianums-Model“ für Werbeaufnahmen und -film zur Verfügung gestellt. Nach ihrem Außenstudium in Rom zog sie dann auch im Felixianum ein und war Ansprechpartnerin für kleine und große Sorgen bis hin zu studientechnischen Fragen und Hilfe bei Lerngruppen. Darüber hinaus war sie für den Bereich Erlebnispädagogik zuständig, was mal „Escape-Room“ bedeute, ein anderes Mal Kanu-Tour auf der Kyll.

Beide führt der Berufs- bzw. der Lebensweg jetzt an andere Orte. Wir sagen DANKE für die „Pionierarbeit“ im Felixianum und wünschen alles Gute und Gottes Segen für den weiteren Weg.

Gleichzeitig bekommt das Felixianum ein neues Gesicht. Für den nächsten Kurs steht Anna-Lena Breuer als Tutorin schon in den Startlöchern. Auch sie wird im Felixianum wohnen und als Tutorin und Teil des Leitungsteams den FelixianerInnen mit Rat und Tat zur Seite stehen, sowohl in studientechnischen Fragen als auch in den ganz praktischen Dingen des Lebens und Zusammenlebens. Außerdem wird sie sich um bestimmte Aufgaben und Veranstaltungen innerhalb des Felixianums kümmern. Wir heißen sie schon jetzt herzlich willkommen und wünschen ihr einen guten Start. (ols)

Wohnen und Leben im Felixianum für Neustudierende

Information für alle Neustudierenden der Theologischen Fakultät Trier

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Wohnen und Leben im Felixianum für Neustudierende

Information für alle Neustudierenden der Theologischen Fakultät Trier


(Magister in Theologie; Bachelor- und Masterstudiengang Katholische Religionslehre; Bachelor- und Masterstudiengang Katholische Theologie als Nebenfach)

Du hast dich zum kommenden Wintersemester 2018/19 für das Theologiestudium eingeschrieben oder planst dies. Zum Theologiestudium gehört auch das Erlernen der alten Sprachen (Latein, Griechisch Hebräisch), soweit dies nicht schon in der Schule geschehen ist. Außerdem kann die Aufnahme eines Studiums allgemein auch mit der Entscheidung verbunden sein, zuhause auszuziehen und am Studienort zu wohnen, allein oder mit anderen.

Für beides, das Erlernen der Sprachen und das Leben und Wohnen in attraktiver Wohnlage mitten in Trier, hätten wir da ein Angebot. Vielleicht hast du schon vom Felixianum, dem Orientierungs- und Sprachenjahr im Bistum Trier, gehört, welches wieder im Oktober 2018  startet. Dort bieten wir wir dir an:*

  • – Wohnen und Leben im ersten Jahr in einer Art WG zusammen mit den anderen Felixianer*innen
  • Eigenes, geschmackvoll und modern möbliertes Appartement (Grundausstattung: Bett, Schreibtisch, Tisch mit 2 Sesseln, Schreibtisch und –stuhl, Regale, Kleiderschrank)
  • Eigenes Bad mit Dusche und WC
  • DSL-Internet- (Flatrate) und Telefonanschluss
  • Teilverpflegung (Teilnahme an einem Mittagessen pro Woche inklusive)
  • Und dies alles zum Preis von 250,- € / monatlich (zzgl. einer einmaligen Aufnahmegebühr von 390,- €)

wenn du dir umgekehrt vorstellen kannst:

  • an ausgewählten Gemeinschaftselementen (1 x pro Woche Morgenlob und Tagesrückblick, 1 x pro Woche gemeinsamer Gottesdienst) teilzunehmen;
  • und auch sonst bereit bist, Dienste in der Wohngemeinschaft zu übernehmen bzw. dich dort einzubringen.

Und da die Sprachkurse für Latein und Griechisch ohnehin im Rahmen des Felixianums und dessen Räumlichkeiten stattfinden, wenn du diese über die Fakultät belegst, bist du  direkt vor Ort, da sie im Felixianum stattfinden. Ansonsten kannst du in Ruhe deinem Studium nachgehen.

Falls wir dein Interesse geweckt haben und du dir vorstellen kannst, mit anderen Gleichgesinnten unter einem Dach zusammenzuleben, kannst du dich  gerne mit uns in Verbindung setzen: Tel.: 0651/9484-130 oder per
E-Mail: oliver.laufer-schmitt@felixianum.de .

* Interessenbekundungen werden nach Eingang und freien Appartements berücksichtigt.

Aushang_Info_Felixianum für Neustudierende der Theologischen Fakultät Trier_mit Studiengängen_2018

„Die eigene Spiritualität entdecken und bereichern.“

Felixianum bietet Gemeinschaft und Orientierung für Erstsemester und Suchende

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„Die eigene Spiritualität entdecken und bereichern.“

Felixianum bietet Gemeinschaft und Orientierung für Erstsemester und Suchende


Antonia Jorda und Katharina Wilwers


Trier –
 Latein um acht Uhr morgens ist nicht jedermanns Sache. Während es draußen noch dunkel und neblig ist, trudeln die Studenten und Felixianer im Priesterseminar Trier ein. Ein Letzter kommt noch von der Morgenandacht und mit einem dampfenden Kaffee in den Seminarraum. Antonia Jorda hatte schon Latein in der Schule. Für sie geht es stattdessen gegenüber in den Bibliothekssaal mit hellverzierter  Stuckdecke und weißen Säulen. Die 19-Jährige studiert Vollzeit Theologie und ist gleichzeitig im Felixianum, einem Sprachen- und Orientierungsjahr des Bistums Trier. „Da ich nicht genau wusste, wohin ich mit dem Theologiestudium möchte, dachte ich mir, dass dieses Orientierungsjahr auf jeden Fall Sinn macht“, erzählt Jorda. „Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung, denn die Gemeinschaft, die ich mir vorgestellt habe, die fruchtet im Felixianum.“

Mit sieben weiteren jungen Erwachsenen ist sie im Felixianum und wohnt auf dem Gelände des Priesterseminars Trier. In der Variante A kann es als Vorstufe zum Studium genutzt werden oder zur allgemeinen Orientierung für das Berufsleben. Neu ist die Variante B für Studienanfänger, wie Antonia Jorda, die an ausgewählten Programmpunkten teilnehmen. „Der Start wird für Studierende schon mal ein bisschen erleichtert“, sagt Oliver Laufer-Schmitt, Leiter des Felixianums. „Und es ist natürlich auch interessant, in so einer christlichen Wohngemeinschaft zu leben und dort die verpflichtenden Elemente mitzumachen, wie den Tagesrückblick, das Morgenlob und die gemeinsame Messe einmal die Woche.“

Wenn ihr Stundenplan nicht so eng getaktet wäre, würde Jorda am liebsten noch weitere geistliche Angebote im Felixianum wahrnehmen. „Ich studiere ja aus dem Glauben heraus und weil ich fundierter darüber Bescheid wissen möchte, um ihn später auch zu verkünden“, erklärt die Studentin. „Ich fand es ziemlich sinnvoll, dieses Jahr so zu nutzen und mit Leuten in Kontakt zu kommen, die sich für den Glauben interessieren und die gleichen Fragen stellen.“

 

Unbekanntes ausprobieren

So geht es auch Jens Bauer. „Die eigene Spiritualität entdecken und bereichern“, fasst er das Felixianum für sich in einem Satz zusammen. Der 26-Jährige hat bereits eine Ausbildung bei der Post absolviert und sich nun entschieden, Priester zu werden. Das Felixianum nutzt er als vorgeschaltete Phase vor dem Priesterseminar. In seinem hellen Appartmentzimmer stehen und stapeln sich Bücher im Regal, daneben eine selbstgebastelte Kerze aus dem Erlebnispädagogik-Kurs, im Fach darunter lagert ein Süßigkeitenvorrat. Über dem Schreibtisch mit Laptop und Lateinbuch hängt der Wochenplan. Als Felixianer der Variante A stehen für Bauer Sprachkurse, Praktika in sozialen Einrichtungen und geistliche Kurse auf dem Stundenplan. In einigen Kursen, in denen es etwa um das Gebetsleben, ein Buch von Papst Franziskus oder unterschiedliche Bibelbetrachtungen geht, bereiten die Felixianer die Einheiten mittlerweile auch selbst vor. „Da kann man sich mal in einer kleinen Gruppe, wo es einem nicht peinlich sein muss, ausprobieren, wie die verschiedenen Methoden so ankommen“, sagt Bauer.

Schwester Simone Remmert leitet den Kurs Gebetsschule und zeigt den Felixianern verschiedene Möglichkeiten, das eigene geistliche Leben zu gestalten. „Sie kennen oft nur das Klassische: Messe, Rosenkranz und so. Von vielen Formen haben sie noch nie etwas gehört.“ Neben der Laudes, dem Stundengebet, stellt sie beispielsweise auch Formen des Bibelteilens vor, um sich den Bibeltexten neu anzunähern: durch szenische Vorstellung mit allen Sinnen oder in die Rolle einer biblischen Figur schlüpfen. Wie es vom Kopf auch in Herz und Bauch kommt, ist Schwester Simone wichtig. „So entwickeln wir ein Spektrum, dass die Felixianer auch für sich selbst eine Form finden und wissen: Menschen beten verschieden.“

Wir sind eine tolle Gruppe geworden

Die unterschiedlichen Ansichten und Hintergründe, die innerhalb der Gruppe aufeinandertreffen, begeistern Antonia Jorda und Jens Bauer. „Man lernt, nicht nur seine eigene Sichtweise zu haben auf den Alltag und die Uni“, sagt die Studentin. Auch der Priesteranwärter schätzt die gemischte Gemeinschaft: „Es ist spannend und vielfältig. Und trotzdem klappt es, wir verstehen uns und ergänzen uns auch oftmals.“ Bereits der Besuch im „Escape Room“ zum Anfang des Felixianums habe die Felixianer der Variante A und B zusammengeschweißt, sagt Jorda. „Wir sind so eine tolle Gruppe geworden, dass wir da auch gerne in der Mittagspause von der Uni runterfahren ins Felixianum, weil die Gemeinschaft einfach schön ist.“ So verbringt sie auch den Großteil ihrer Freizeit im Felixianum. „Man kommt in einen Austausch, man lacht, man hat Spaß, wenn wir abends zusammensitzen.“ In den Semesterferien können sich die Variante B-Studenten dann auch einigen Seminaren der Variante A anschließen: Reflektions- oder Rhetorikkurse, der Intensivkurs Latein und auch die Geistlichen Tage mit Exerzitien stehen an. Jorda freut sich bereits auf das Angebot. Und mit etwas Glück lässt der Stundenplan im Sommersemester noch ein paar Lücken mehr für das Felixianum frei.

Das neue Orientierungsjahr startet am 15. Oktober mit 13 Plätze für junge Frauen und Männer zwischen 18 und 30 Jahren. Auch Erstsemester, die ein Theologiestudium beginnen, können sich bewerben. Unterbringung in Einzelappartements mit Bad und Teilverpflegung kostet monatlich 390 Euro für Variante A und 250 Euro für Variante B. Interessierte können Schüler-BAföG beantragen. Die Bewerbung ist möglich an: Felixianum, Jesuitenstraße 13, 54290 Trier oder an oliver.laufer-schmitt[at]felixianum.de. Weitere Informationen gibt es unter www.felixianum.de oder www.facebook.com/felixianum.

(Quelle und Fotos: www.bistum-trier.de; dk)