Kurs 2020/21

Felixianerinnen und Felixianer des Kurses 2020/21

Seit 19. Oktober 2020 läuft jetzt bereits der fünfte Kurs des Felixianums mit sieben Felixianerinnen und Felixianern. Drei davon absolvieren einen Freiwilligendienst und zwei studieren bereits parallel Katholische Theologie. Trotz der Einschränkungen durch Corona, wünschen wir allen Felixen“ ein Jahr voller interessanter Eindrücke und Erfahrungen unter dem Motto: „Das Leben ist ein Abenteuer – wage es!“

kontakt@felixianum.de

Jetzt für den Kurs 2021/22 bewerben!

Der nächste Kurs startet am 18. Oktober 2021

„Spoiled youth“ – verdorbene Jugendzeit. So erleben aktuell viele junge Leute ihre Situation. Du vielleicht auch? Hast du auch das Gefühl, durch Corona um kostbare Lebenszeit betrogen zu werden:  „Die Möglichkeiten, sich mit Freund*innen zu treffen, sind durch die Kontaktbeschränkungen massiv reduziert. Nach dem Abitur ins Ausland zu gehen, neue Erfahrungen in anderen Ländern und Kulturen zu machen und Erwachsenwerden nochmals ganz anders zu erproben, werden durch die strengen Einreisebestimmungen zur mission impossible. Und selbst sonst reichlich vorhandene Praktikumsstellen stehen nicht wie vor Corona zur Verfügung.“ (Mirjam Schambeck sf auf www.feinschwarz.net)

Vielleicht schließt du gerade die Schule oder eine Ausbildung ab und stellst dir auch die Frage, was unter diesen Bedingungen geht und was nicht?

Gerade in dieser besonderen Situation bietet das Orientierungs- und Sprachenjahr Felixianum eine mission possible. Hier hast du zusammen mit anderen jungen Menschen die Möglichkeit, in einer WG zu leben, gemeinsam zu lernen und dabei den eigenen Glauben und die eigene Berufung zu entdecken – auch unter Corona-Bedingungen.

So können gerade in Zeiten eingeschränkter Möglichkeiten Entscheidungen für die nächsten Lebensschritte wachsen.

Was genau ist das Felixianum? Diese Frage haben hier Felixianer*innen selbst so beantwortet:

„Felixianum ist für mich…“:

  • „… mehr als ein Sprachen- und Orientierungsjahr. Es unterstützt mich darin, meinen eigenen Weg zu finden, es eröffnet mir neue Perspektiven und ich erhalte die Möglichkeit mich selbst zu finden. Durch das Felixianum erlebe ich Gemeinschaft und erhalte eine Vielzahl an Inspiration für meinen Glauben.“ (Antonia)

    „… wie eine Art Auslandsjahr, nur nicht so weit weg. Man lernt neue (alte) Sprachen, lebt in einer größeren Wohngemeinschaft mit anderen zusammen, begegnet vielen neuen Menschen und macht einige schöne Erfahrungen, vor allem auch in Bezug auf den Glauben!“ (Frederic)

    „… ein Jahr des Innehaltens, zugleich der Expedition und der Begegnung. Wir dürfen Altes reflektieren, Neues kennenlernen, uns damit auseinandersetzen und gehen ein Stück Weg gemeinsam. Das Felixianum gibt uns den Freiraum, die berufliche Zukunft zu bedenken. “ (Daniela)

Bewerben für den nächsten Kurs, der am 18. Oktober 2021 beginnt, kannst du dich, wenn du zwischen 18 und 30 Jahren alt bist. Außerdem bewerben für die Teilnahme mit einem reduzierten Programm kannst du dich auch als Theologiestudierende im ersten Semester oder wenn du einen Freiwilligendienst in Trier ab Herbst absolvierst.

Als Felixianer*in wohnst du in einem eigenen Appartement – gleich in der Trierer Innenstadt. Wir bieten dazu eine sehr gute Internetverbindung im ganzen Haus und natürlich auch ein bewährtes Corona-Schutzkonzept.

Haben wir dich neugierig gemacht und willst du das Felixianum näher kennenlernen? Dann freuen wir uns, wenn wir uns, wenn du Kontakt aufnimmst zu uns. Gern kannst du auch einfach mal vorbeischauen und dir alles anschauen!

Da das Felixianum als Vorkurs für ein Studium anerkannt ist, besteht auch die Möglichkeit, Schüler-BAföG zu beantragen. Bewerbungsschluss ist am 30. Juni 2021.

Felixianer*innen retten Sanna Virtannen

Unseren aktuellen Felixabend verbrachten wir zusammen in einem „Online Escape-room“, wo wir als Journalisten versuchten, das rätselhafte Verschwinden einer jungen Frau namens Sanna Virtannen, aufzuklären.

Mit einem Großteil unserer Felixianums Wohngemeinschaft trafen wir uns dazu im Konferenzraum; Herrn Subregens (der trotz oder wegen der räumlichen Trennung ein Glas Wein vor seiner Tür fand) und eine weitere Felixianerin schalteten wir, aufgrund der aktuellen Situation, online live dazu, sodass wir gemeinsam versuchen konnten dem Rätsel auf die Spur zu kommen und dem Opfer zu helfen.

Durch rege Beteiligung und kleinere Diskussionen gelang es uns nach einigem knobeln, Kopf zerbrechen und kombinieren, den Tathergang zu rekonstruieren und der Fährte bis auf ein verlassenes Firmengelände zu folgen. Dort lösten wir den Fall, indem wir Kontakt zu den Erpressern, einigen Umweltaktivisten, herstellten und sie der Polizei übergaben.

So konnte Sanna gerettet werden (wir bedanken uns hiermit für die Mithilfe aller Beteiligten) und wir unseren Abend in einem gemütlichen Beisammensein ausklingen lassen.

Weihnachtsgruß 2020

Fürchtet euch nicht - Gott bei euch!

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage,

der aktuelle Kurs des Felixianums hat sich seit gestern in die Weihnachtsferien verabschiedet. Die Corona-Pandemie hat unser aller Leben verändert und geht auch am Orientierungsjahr nicht spurlos vorbei. Dennoch oder gerade deswegen kann Weihnachten uns daran erinnern, nicht zu vergessen:

Gott hat mit der Geburt seines Sohnes
ein Hoffnungszeichen in die Welt gesandt.
Diese Hoffnung dürfen wir auch in diesem
Jahr feiern!

So bleiben auch Sie hoffnungsvoll mit der Zuversicht: Gott bei euch!

In diesem Sinne wünschen wir allen derzeitigen und ehemaligen FelixianerInnen und Freunden des Felixianums ein zwar sicher anderes, aber hoffnungsvolles und gesegnetes Weihnachtsfest.

Möge Gott uns auch im neuen Jahr 2021 jeden Tag mit uns gehen und uns auf unseren Wegen begleiten.

Bischof Stephan Ackermann zu Gast im Felixianum

Am Montagabend, 30. November, stattete Bischof Dr. Stephan Ackermann auch unserem Felixianumskurs einen Besuch ab, was inzwischen zu einer guten Tradition im Felixianum geworden ist. Den Höhepunkt des Abends bildete die Eucharistiefeier zum Fest des Apostels Andreas, in der uns Bischof Stephan einen klaren Auftrag gab: „Menschen zu Jesus führen!“ – wie das Johannesevangelium es in Bezug auf den Tagesheiligen berichtet: Andreas traf seinen Bruder Simon und führte ihn zu Jesus (vgl. Joh 1, 40-42).

Anschließend hießen das Leitungsteam des Felixianums und unser Kurssprecher den Bischof zum gemeinsamen Abendessen willkommen. Es folgte eine angeregte Gesprächsrunde, bei der sich Bischof Stephan sehr interessiert an uns Felixianern zeigte. Auf die Frage, wie er den aus seiner Sicht optimalen pastoralen Mitarbeiter oder einfach seinen Wunschtypus von Christen beschreiben würde, antwortete der Bischof: „Wir brauchen ,burning persons‘!“ In der Tat spürte man an jenem Abend bei allen Teilnehmern die Begeisterung für Jesus Christus und Seine Botschaft, die – so das Fazit – wir nur anbieten können, aber vor allem niemandem vorenthalten dürfen und mit unserem Leben bezeugen wollen. In diesem Sinne: Das Felixianum wünscht eine gesegnete Adventszeit! (jg)

Einen Besuch bei den älteren Geschwistern…

…unternahmen wir Felixianer zum Auftakt unserer Bibel-Werkwoche am Dienstag, 27. Oktober.

Vor der in den 1950er Jahren erbauten Trierer Synagoge erwartete uns Herr Szmere, um uns leidenschaftlich und beredt in das jüdische Alltags- und Glaubensleben, speziell in das Gemeindeleben der Trierer Juden einzuführen. Dabei hatten wir Gelegenheit, unsere Kenntnisse über das Alte Testament aufzufrischen, Tora-Rollen zu besichtigen und die Ordnung einer koscheren Küche zu bestaunen.

Die Ausführungen über das Schicksal der Trierer Bevölkerung jüdischen Glaubens im Nationalsozialismus berührten uns besonders. Drei an der Reorganisierung der Gemeinde nach dem Krieg Beteiligten leben noch, während russischsprachige Menschen heute den größten Teil der Juden im Trierer Bezirk bilden.

Nach der Führung tauschten wir uns lebhaft und kritisch über das aus, was wir gesehen und gehört hatten – für viele von uns war es der erste Synagogenbesuch. Eines wurde definitiv klar: Ohne den Glauben Israels ist Christsein, ja ist Jesus Christus selbst undenkbar. Wir fühlten uns bei unseren „älteren Geschwistern“ jedenfalls herzlich willkommen: „Dieses mein Haus ist ein Haus des Gebetes für alle Völker“ – über dem Portal, durch das wir eintraten, stand dieser Vers programmatisch geschrieben.

Johannes Gold

Geistliche Tage 03. bis 07.08. – Einfach mal die Klappe halten!?

Da die Geistlichen Tage wegen der Corona-Pandemie zum eigentlich geplanten Zeitpunkt nich stattfinden konnten, bestand jetzt die Möglichkeit, diese nachzuholen im Karmel Springiersbach für Diejenigen, die es wollten.

Als unsere Begleiter uns dann am ersten Abend eröffneten, dass wir die nächsten Tage schweigend verbringen würden, waren wir erst mal ziemlich überrascht. Wir würden zwar nicht versuchen, gar keine Geräusche mehr von uns zu geben, aber auf jede mögliche Ablenkung verzichten, jeder nach seinen Möglichkeiten. Nachdem wir an unserem letzten „freien“ Abend wichtige Telefonate führen und uns nochmal unterhalten konnten, ging es am nächsten Morgen auch schon los.

Unser Tagesablauf war strukturiert durch Impulse, Gebetszeiten, Begleitgespräche und eine Heilige Messe pro Tag. Wir hatten aber auch genug Zeit, das ein oder andere Nickerchen zu halten und in der Natur spazieren zu gehen. In der Stille konnten wir uns auf uns selbst und auf Gott konzentrieren und neue Gebetserfahrungen machen, zum Beispiel bei der ignatianischen Schriftbetrachtung. Dadurch haben wir neue Kraft getankt und eine tiefe Ruhe erfahren. Ruhe herrschte auch im Speisesaal, wo die anderen Gäste aus Rücksichtnahme ihre Mahlzeiten ebenfalls schweigend einnahmen – Vielen Dank dafür 🙂

Als wir wieder sprechen durften, entstand ein geradezu babylonisches Stimmengewirr mit heftigen Lachanfällen. Wir werden diese Exerzitien sicherlich in guter Erinnerung behalten…

(sb)

Wir sagen auf Wiedersehen!

Der 4. Kurs des Felixianums verabschiedet sich

Unser Orientierungs- und Sprachenjahr 2019/20 ist mit dem gestrigen Tag vorbei. Die Abschlusswoche mit einem Ausflug nach Heidelberg, dem Zivilcouragetraining, der Abschlussreflexion, einem Kaffeetrinken mit feierlicher Übergabe der Abschlusszertifikate, der Abschlussmesse und ein Grillabend liegen hinter uns.

Aber auch 9 Monate mit Latein, Griechisch und Spanisch, Basiskursen, Leben in der Wohngemeinschaft mitten in Trier und vielen Erlebnissen und wertvolle Erfahrungen.

Für einige von uns geht es ab dem 10. August noch weiter mit dem Intensivkurs als Vorbereitung auf die Latinumsprüfung Anfang September.

Dennoch sagen wir an dieser Stelle schon herzlichen DANK an alle, die uns in diesem Jahr begleitet und die für uns gesorgt haben.

Es grüßt der Felixianums-Kurs 2019/20

P.S.: Wenn du beim nächsten Kurs des ab 19.10.2020 dabei sein willst, bewirb dich noch bis Ende August auf einen Platz im Felixianum.

Oasentag zum Abschluss des Felixianums

Ab und zu braucht jeder mal eine Pause – wir auch. Deswegen hatten wir uns mit Spiritual Jan Lehmann ins Kloster Springiersbach aufgemacht, um für den Endspurt Kraft zu tanken.

Hier konnten wir in entspannter Atmosphäre auf unser Jahr zurückblicken, uns von musikalischen Impulsen inspirieren lassen und die Natur genießen. Wir hatten genug Zeit für „einsame“ Momente der Andacht und konnten auch die Gemeinschaft genießen, zum Beispiel beim gemütlichen Ausklang nach dem Abendlob oder bei der gemeinsamen Abschlussmesse.

Danach ging es mit neuer Energie auf die Abschlussgerade mit den Sprachprüfungen und der Abschiedswoche zu.

Felixianum: spiritualität – leben – lernen

Das Orientierungs- und Sprachenjahr in der Diözese Trier

– Anmeldefrist verlängert bis zum 30.08.20 –

Du hast gerade die Schule oder eine Ausbildung abgeschlossen und weißt noch nicht genau, wohin du mit deinem Leben angesichts der zahlreichen Möglichkeiten heute willst? Ein Studium? Aber welches? Eine (andere Ausbildung)? In welchem Bereich?

Die momentane Coronapandemie macht es dabei nicht gerade nicht leichter, Entscheidungen zu fällen. Vielmehr konfrontiert sie uns mit Grundfragen des Lebens: Was ist wirklich wichtig? Wie wollen wir leben? Wie gehen wir in unserer Gesellschaft um mit Krankheit, Tod und Ungerechtigkeit? Und nicht zuletzt: Was heißt das alles für mich, mein Leben, meinen Glauben und meine Lebensentscheidungen? Wo sehe ich meine Berufung und meinen Weg?

Diese Fragen beschäftigen dich auch? Du brauchst jetzt in diesen bewegten Zeiten erstmal eine „Auszeit“, um dich mit diesen Fragen zu beschäftigen Dann könnte das Felixianum, das Orientierungs- und Sprachenjahr der Diözese Trier, vielleicht das Richtige für dich sein. 

Der neue Kurs startet am 19. Oktober 2020. Das Felixianum bietet zahlreiche Möglichkeiten, diesen Fragen gemeinsam mit anderen jungen Menschen zwischen 18 und 30 Jahren nachzugehen: in Gemeinschaft miteinander leben, gemeinsam lernen, den eigenen Glauben und die eigene Berufung entdecken. In Ruhe und unter Begleitung können so Entscheidungen für die nächsten Lebensschritte wachsen.

Das Konzept des Felixianums verbindet dazu die drei zentralen Dimensionen „spiritualität leben lernen“ und bietet folgendes an:

  • gemeinsames Leben, Beten und Alltagteilen
  • Sozialpraktika
  • Biografiearbeit zur persönlichen und spirituellen Identitätsfindung und Lebensplanung
  • Lernen von bis zu drei Sprachen
  • diverse Kurse, die u.a. auch auf ein mögliches Theologiestudium vorbereiten
  • kompetente Gesprächspartner und Begleiter

Wir verfügen über große Kursräume, um die Abstandsregeln einzuhalten. Auch innerhalb der Wohngemeinschaft werden Regeln getroffen, um das Zusammenleben auch in Corona-Zeiten möglichst sicher zu gestalten.

Bewerben können sich auch Theologie-Studierende, die mit dem Studium in Trier beginnen oder Freiwillige, die ab Oktober ein FSJ oder BFD in Trier absolvieren,  um im Felixianum mitzuleben und zu wohnen

Da das Felixianum als Vorkurs für ein Studium anerkannt ist, besteht auch die Möglichkeit, Schüler-BAföG zu beantragen. Bewerbungsschluss ist am 30. August 2020.